Samstag, 28. Februar 2009

Einfach Sein – Was ist das?

Heute ist wieder so ein Tag, wo ich erfüllt bin von diesem Zustand des Seins. Was ist dieser Zustand? Ich versuche es in Worte zu fassen. Es ist ein Zustand von erfüllt sein. Glückseligkeit und Zufriedenheit. Handeln ohne Absicht, es geschieht einfach und mit Leichtigkeit. Tun aus dem Nichts-Tun wie es im Tao beschrieben wird. Gedanken sind da, aber sie stören nicht. Sie sind ein Teil, wie alles andere auch. Der Körper fühlt sich entspannt und ruhig an. Mein Herzensraum ist weit offen, es sprüht aus mir. Es ist ein Gefühl des Eins-Sein mit allem was ist. Alles ist gut, so wie es ist. Und zugleich gibt den Alltag, die Ziele und eine lange To Do Liste.

Erfüllt von Dankbarkeit. Ja, einfach Sein. So einfach und auch schwer.

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Heute ist ein Glückstag

Aus dem Nichts war dieser Satz da. Ich dachte, das ist ja interessant. Wie kommt man zu einem Glückstag? Einfach so? Ja wunderbar, dann nehme ich diesen doch gerne und lebe damit. Es versteht sich von selbst, dass ich mir dessen während des Tages dieser Worte nicht mehr bewusst war und trotzdem habe ich mich am nächsten Tag gefreut, als ich den Satz wieder gelesen habe. Ich war sofort der Meinung, dass lassen wir uns nicht entgehen und auch der heutige Tag ist ein Glückstag. Einfach mehr von diesen Gedanken, die fühlen sich gut an. Vielleicht wird ja daraus noch eine Lebenshaltung. Dieser Gedanke gefällt mir. Ich werde den Samen bzw. das kleine Pflanze giessen und beobachten, was sich daraus entwickelt.

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Donnerstag, 26. Februar 2009

Den inneren Stimmen Gehör geben

Gerade heute wurde mir wieder bewusst, wie viele Stimmen wir in uns haben und wie wichtig es ist, dass diese Gehör finden. Heute morgen fand ein Gespräch statt, wo verschiedene Stimmen von mir gesprochen haben. Da war u.a. das Baby, welches wütend war, dass es nicht sein eigenes Tempo gehen konnte während der Geburt. Es ist verzweifelt und frustriert. Es hatte Angst vor der Welt da draussen. Da war der Teenager, der immer wieder in den Widerstand geht mit der Welt, der keine Lust hast, der sich querstellt. Der Kritiker macht dies runter, "alles Schwachsinn", sagt er. Da kommt der Weise, der sagt, "lass geschehen, ist schon gut so, das ist wichtig".

Meine Erfahrung war, dass diese Teile von mir zu wenig Aufmerksamkeit von mir bekommen, dass sie sich ausdrücken können. Ich führe einen Dialog mit allen. Jeder darf seinen Raum haben in diesem Gespräch. Nicht bewerten. Nicht festhalten daran. Einfach wie Wellen sehen, sie kommen und gehen oder Wolken die vorbeiziehen. Und es geht weiter in den Alltag im Hier und Jetzt.

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Mittwoch, 25. Februar 2009

Gedicht: Herbsttag im Nebel

Herbsttag im Nebel
mystisch und graziös
freudiges Sein im Inneren

Erwachen im Glück
bedingungslos zufrieden
verliebt ins Leben

Was für Tage
von Überraschungen voll
tief gerührt (und nicht geschüttelt)

Deine Augen
welch Tor zur Seele schön
welch tiefes Glück

Momente, Minuten
im hier und jetzt
Geschenke des Lebens

Überfliessen
Annehmen, geniessen
und Dankbarkeit entsteht

Fragen entstehen
sie kommen
und gehn

Nicht wichtig
einfach bleiben
im hier und jetzt

Nicht gestern, nicht morgen
Heute
die Kunst des Lebens

Gehen des Weges
im Vertrauen
Schritt für Schritt

Alles
wird sich entfalten
in seiner Zeit

Danke
für die Stunden und
Dein Sein

Danke, das Du Bist
wer Du bist
hier und jetzt

Alles im Frieden
tief beseelt
und im Glück.


Für Alexandra
11.Oktober 2006

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